Bei Ereignissen mit Personenschäden wird die Rettungsdienstleitstelle je nach dem Ausmaß der Schadenslage, alle zur Verfügung stehenden eigenen Rettungsmittel alarmieren und einsetzen. Foto: A. Zelck / DRK e.V.
Technik und SicherheitBetreuungs-Dienst

Der Fachbereich Technik und Sicherheit im Betreuungsdienst

Thomas Meyer

 

Fachbeauftragter Technik und Sicherheit

thomas.meyer@drk-friedberg.de  

Homburger Straße 26
61169 Friedberg

Der Fachdienst Technik und Sicherheit wird bei Einheiten des DRK im allgemeinen dem Betreuungsdienst zugeordnet, da seine Hauptaufgabe die technische Unterstützung bei Betreuungseinsätzen ist. Er stellt die Versorgung mit Elektrizität, Licht, Wasser und Betriebsstoffen sicher. Der Fachdienst Technik und Sicherheit errichtet z. B. Notunterkünfte für Betroffene, betreibt technische Einrichtungen und setzt diese im Bedarfsfall instand.

Die taktische Einheit des Aufgabenbereichs Technik & Sicherheit ist mit der Gruppe "Technik & Sicherheit" neben dem Betreuungsdienst im Katastrophenschutz der Betreuungszug. Er übernimmt die Hilfeleistung für Betroffene durch soziale Betreuung, Verpflegung, Versorgung mit Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie vorübergehender Unterbringung und unterstützt im Bedarfsfall ebenfalls andere Gliederung wie z. B. die Sanitätseinheiten.

Auf alles vorbereitet

Die Gruppe Technik und Sicherheit wird durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus der DRK Ortsvereinigung Ober-Mörlen gestellt. Der Technische Dienst hat dort seit 1972 Tradition.  
Zunächst mit dem landeseigenen Gerätewagen  der Schnelleinsatzzüge (GW-SEZ) bis zu dem heutigen Gerätewagen "Technik" (GW-T) mit dem Sonderanhänger "Strom" (SDAH-Strom) -einem Großstromerzeuger mit Lichtmast- sind die DRK Helfer über mehr als 45 Jahre kontinuierlich im Katastrophenschutz des Landes Hessen tätig. Der Gerätewagen "Technik" ist unter anderem neben umfangreichen Stromversorgungs- und Beleuchtungsgerät auch mit einem Zelt, je einem öl- bzw einem strombetriebenen Heizgerät, sowie mit verschiedenen Werkzeugsätzen ausgestattet. Ferner befindet sich zusätzliches Beleuchtungs- und Elektrogerät auf dem Sonderanhänger "Strom". Über diese Katastrophenschutz-Ausstattung hinaus wird als Ressource für den Fall eines großflächigen Stromausfall-Ereignisses ein organisationseigener Stromversorgungs- und Beleuchtungsgerätesatz vorgehalten

Ansprechpartner

Herr
Sebastian Luft
Zugführer des 1. Betreuungszug des Wetteraukreises



sebastian.luft@drk-friedberg.de

Homburger Straße 26
61169 Friedberg

Der 1. Betreuungszug des Wetteraukreises

Der DRK - Kreisverband Friedberg e.V. besetzt den 1. Betreuungszug des Wetteraukreises.

Nach dem gültigen Katastrophenschutz - Konzept des Landes Hessen setzt sich dieser Zug aus 25 Helferinnen und Helfern wie im Bild rechts zu sehen ist zusammen (zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Der BtZ übernimmt die Hilfeleistung für Betroffene durch soziale Betreuung, Verpflegung, Versorgung mit Gegenständen des täglichen Bedarfs sowie vorübergehende Unterbringung.

Er wirkt bei Evakuierungen mit.

Er unterstützt im Bedarfsfall die Sanitätseinheiten.

Im Einzelnen:

  • Der BtZ leistet Erste Hilfe und Soziale Betreuung bei Verletzten, Kranken und Betroffenen,
  • registriert Betroffene und unterstützt das Kreisauskunftsbüro,
  • richtet Betreuungsstellen ein und betreibt diese,
  • richtet behelfsmäßige Unterkünfte ein,
  • betreut Verletzte, Kranke und Betroffene,
  • wirkt mit bei der psychosozialen Notfallversorgung und Panikbekämpfung,
  • hilft bei Räumung und Evakuierung,
  • beschafft Gegenstände des dringenden persönlichen Bedarfs,
  • verwaltet diese und gibt sie an Betroffene und Kranke aus,
  • beschafft Lebensmittel und Getränke,
  • überwacht bei bevorrateten Lebensmitteln die Verfalldaten,
  • sorgt für rechtzeitige Verwendung und Umwälzung,
  • bereitet Kalt- und Warmverpflegung sowie Getränke zu,
  • transportiert sie und gibt sie aus,
  • stellt Zelte für Betreuungs- und Sanitätseinsätze zur Verfügung,
  • errichtet und betreibt mobile Beleuchtungsanlagen,
  • wirkt bei der Trinkwasserausgabe mit,
  • unterstützt Betreuungs- und Sanitätseinheiten bei der Entsorgung,
  • beschafft Ersatzteile wirkt mit beim Errichten und Betreiben von Notfallstationen,
  • leistet Amtshilfe für Behörden und Dienststellen (z.B. Gesundheitsämter, Rettungsdienst) und
  • führt sonstige humanitäre Aufträge im Auftrag des KatS-Stabes durch.