Fünf neue Therapiehundeteams verstärken das Rote Kreuz im Kreisverband Friedberg

Ein freundlicher Hundeblick, ein weiches Fell und ein Moment voller Zuwendung: Die DRK-Therapiehunde bringen Freude und Abwechslung in den Alltag vieler Menschen. Nach erfolgreicher Ausbildung verstärken fünf neue Mensch-Hund-Teams die ehrenamtliche Arbeit des DRK-Ortsvereins Reichelsheim. Damit können künftig noch mehr Menschen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie weiteren Einrichtungen von den besonderen Begegnungen profitieren.

DRK-Besuchs- und Therapiehunde bringen Freude, Nähe und Abwechslung in den Alltag vieler Menschen

Ein freundlicher Hundeblick, ein weiches Fell zum Streicheln und ein paar Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit – manchmal sind es die kleinen Begegnungen, die den Alltag besonders machen. Genau hier setzt die Arbeit der DRK-Therapiehunde Teams des Deutschen Roten Kreuzes an. Mit fünf neu ausgebildeten Mensch-Hund-Teams erhält diese wertvolle ehrenamtliche Arbeit im DRK Ortsverein in Reichelsheim nun weitere Verstärkung.

Der Weg in den Einsatz begann bereits im Januar mit dem Eignungstest, bei dem Mensch und Hund gemeinsam zeigen mussten, dass sie die notwendigen Voraussetzungen für die anspruchsvolle Aufgabe mitbringen. Anschließend folgte eine intensive Ausbildungszeit, die im August beziehungsweise September mit den abschließenden Prüfungen erfolgreich beendet wurde. Nun dürfen die fünf neuen Teams ihre Besuche in den verschiedenen Einrichtungen aufnehmen.

Doch was bedeutet es eigentlich, ein Therapiehundeteam zu sein? Bei der Arbeit des Roten Kreuzes geht es vor allem darum, Menschen durch die Begegnung mit einem Hund Freude zu schenken, soziale Kontakte zu fördern und positive Erlebnisse zu ermöglichen. Die DRK-Therapiehunde Teams besuchen beispielsweise Senioren- und Pflegeeinrichtungen, unterstützen die Arbeit mit Kindern oder schenken Menschen, die auf besondere Betreuung angewiesen sind, wertvolle Momente der Zuwendung.

Die Ausbildung vermittelt dabei weit mehr als den richtigen Umgang mit dem Hund. Die Hundeführerinnen und Hundeführer lernen, auf unterschiedliche Menschen und deren Bedürfnisse einzugehen, Begegnungen situationsgerecht zu gestalten und auch in herausfordernden Situationen angemessen zu reagieren. Ein besonders wichtiger Bestandteil ist es, den eigenen Hund noch besser kennenzulernen: Welche Situationen empfindet er als angenehm? Woran erkennt man bei ihm Stress? Wo liegen seine persönlichen Grenzen? Und wann braucht er eine Pause? Denn nur wenn es Mensch und Hund gleichermaßen gut geht, können Besuche für alle Beteiligten zu einer schönen Erfahrung werden.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden zahlreiche Anregungen und Ideen für abwechslungsreiche Einsätze. Ob gemeinsames Streicheln, kleine Suchspiele, Gespräche über eigene Haustiere oder einfach das ruhige Zusammensein mit dem Hund – die Möglichkeiten sind vielfältig und werden individuell auf die besuchten Menschen und die jeweilige Einrichtung abgestimmt.

Mit den fünf neuen Teams können nun auch weitere Einrichtungen versorgt werden, die teilweise schon lange auf einen Besuch der DRK-Therapiehunde gewartet haben. So freuen sich unter anderem Einrichtungen in Bad Vilbel und Rosbach darauf, endlich regelmäßig von einem Besuchshundeteam des Roten Kreuzes besucht zu werden. Für die dort lebenden Menschen bedeutet das nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, eine feste und vertraute Mensch-Hund-Begegnung in ihren Alltag zu integrieren.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung wächst die Therapiehundearbeit des DRK OV Reichelsheim weiter: Insgesamt sind nun 11 engagierte Therapiehundeführerinnen und -führer mit 13 Hunden im Einsatz.

Alle verbindet dabei ein gemeinsames Ziel: Mit viel Herzblut, Einfühlungsvermögen und der besonderen Wirkung ihrer Hunde den Besuchten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die fünf neuen DRK-Therapiehunde Teams freuen sich darauf, künftig viele schöne Begegnungen zu ermöglichen.